 Sonne spendet Licht und Leben. Sie ist für unser Wohlbefinden und das unserer Kinder notwendig. Aber dieSonne hat auch ihre Schattenseiten. Augen- und Hautärzte warnen vor übermäßigem Sonnengenuß. Sie befürchten eine Zuname der Augen- und Hauterkrankungen bis hin zu Erblindung und Hautkrebs. Die Ursache ist der Anteil an ultravioletter Strahlung im Sonnenlicht. Die UV-schädliche Strahlung erreicht immer stärker die Erdoberfläche, weil die schützende Ozonschicht ständig dünner wird. Sonnen mit Verstand und die richtigen Schutzmittel helfen, Risiken zu vermeiden. In Kooperation mit Medizinern, Chemikern und dem augenoptischen Verbund IGA OPTIC haben wir diese Broschüre erstellt, die der Aufklärung und Informationen von Eltern und Kindern rund um den Bereich UV-Strahlung und Sonne dienen soll. - zum Inhaltsverzeichnis -  Das Sonnenlicht setzt sich aus unterschiedlichen Strahlen zusammen. Sonnenstrahlen bestehen zu einer Hälfte aus ultraviolettem und sichtbarem Licht, zur anderen Hälfte aus Infrarotlicht. Das Infrarotlicht erzeugt die angenehme Wärme in der Sonne. Der ultraviolette Bestandteil (UV) aber sorgt für Gefahr von Augen und Haut. Besonders gefährlich ist die UVB-Strahlung. sie ist energiereicher als UVA-Strahlung und kommt zunehmend auf die Erdoberfläche. Schutz vor der UV-Strahlung bietet die Ozonschicht. Sie wirkt in 20 bis 30 Kilometern Höhe wie eine riesige UV-Schutzbrille. Durch negative Umwelteinflüsse nimmt die Ozonschicht aber ständig ab. Und ein Ende dieser Ozonschichtreduzierung ist nicht in Sicht. Selbst bei einem sofortigem Stop des FCKW-Ausstoßes würde die Ozonschicht Jahre brauchen, um sich zu regenerieren. - zum Inhaltsverzeichnis -  Der Schutz von Augen und Haut ist angesichts dieser Entwicklung auch nicht mehr nur ein Thema für den Sommer- und Skiurlaub. Die vom Ozonloch betroffene Fläche hat mittlerweile eine Größe von 22 Millionen Quadratmetern - das ist zweimal die Fläche von Europa - erreicht. Neueste Auswertungen haben ergeben, daß auch über der Nordhalbkugel der Erde die Ozonschicht in gefährlichen Maße abnimmt. Was viele nicht wissen: Vor allem im Frühjahr ist man und frau selbst bei uns in Deutschland einer starken UV-Srahlung ausgesetzt, weil die Ozonschicht nach den Wintermonaten besonders ausgedünnt ist. So war in März 1996 über Bremen die Ozonschicht um mehr als 50 Prozent reduziert. An den ersten schönen Frühlingstagen, wo viele draußen die Sonnenstrahlen genießen, besteht laut UV-Schutz-Vorhersage zum Beispiel ohne entsprechendem Schutz bereits nach 45 Minuten Sonnenbrandgefahr. - zum Inhaltsverzeichnis -  Deshalb überprüfen Sie vor dem Sonnenspaß zu Hause oder im Urlaub gewissenhaft, zu welchem Hauttyp Sie gehören. Besonders gefährdet sind Menschen, die schnell einen Sonnenbrand bekommen oder deren Bräunungsfähigkeit nicht stark ausgebildet ist. Dies geht häufig einher mit hellhäutigen, blonden Menschen, kann aber auch bei anderen Hauttypen auftreten. Beachten sie, Daß die verschiedenen UV-Strahlen unterschiedlich auf die Haut wirken. Die UVA-Strahlen bräunen spontan. Allerdings verblaßt die Bräune ebenso schnell. Anders dagegen ist es bei der UVB-Strahlung. Sie dringt tiefer in die Haut ein. Bekommt die Haut zuviel UVB ab, kommt es zum risikoreichen Sonnenbrand. Die UVB-Intensität hängt von Tages- und Jahreszeit, der Entfernung zum Äquator und der Höhe über dem Meeresspiegel ab. - zum Inhaltsverzeichnis -  Genauso gefährdet wie die Haut ist auch das menschliche Auge, wenn es um UV-Strahlung geht. Fest steht, daß der UVB-Anteil in der UV-Strahlung die Entstehung von Grauem Star (Katarakt) im Auge fördert. Bei dieser Augenkrankheit handelt es sich um eine Trübung der Augenlinse, die bis zur Erblindung führen kann. Ein Beispiel zu den falalen Folgen von UV-Strahlung auf das Auge: In Australien laufen Schafe vor die Zäune, weil sie durch zu hohe UV-Belastung blind geworden sind. Besonderen Schutz mit einer UV-getesteten Brille benötigen die Augen dort, wo starke Reflexionen von Sonnen- und UV-Strahlung stattfinden. So ist beispielsweise im Wasser ein Augen-UV-Schutz ratsam, gleiches gilt am hellen Sandstrand und erst recht im Schnee. Neuer Schnee z.B. reflektiert 80 bis 90 Prozent der auftretenden UV-Strahlung. - zum Inhaltsverzeichnis -  Achten sie auch auf den richtigen Sitz Ihrer Sonnenbrille. Neben der UV-Schutz-Qualität der Gläser ist das Trageverhalten sehr wichtig. Untersuchungen haben ergeben: Sitzt Ihre Brille wegen fehlender Anpassung nicht richtig, so steigen die Strahlenbelastungen im Durchschnitt um das Zehnfache an. Der Grund dafür ist der hohe Anteil an diffuser UV-Strahlung, die von allen Seiten ins Auge dringt, wenn die Brille schlecht sitzt. Deshalb warnen Experten davor, Brillen von der Stange zu kaufen. Nur im Fachgeschäft kann die Brille 100-prozentig angepaßt, und guter Sitz gewährleistet werden. Übrigens: Das Tragen einer richtig angepaßten Sonnenbrille wird auch von Dermatologen empfohlen. Eine Sonnenbrille hilft nicht nur die Augen, sondern auch die Haut um das Auge herum vor UV-Strahlen zu schützen. - zum Inhaltsverzeichnis -  Trauen Sie nur den Profis. Lassen sie sich beim Kauf einer Sonnenbrille nicht von dunklen Gläsern täuschen. Bereits ein normales, weißes Brillenglas kann vollen UV-Schutz garantieren. Es muß nur ein entsprechend vergütetes sein. Dabei bieten in der Regel Kunststoffgläser höheren UV-Schutz als mineralische Gläser. Die verhängnisvollste Variante ist eine besonders dunkle Glastönung ohne gleichzeitigen UV-Schutz. Durch die dunklen Gläser öffnen sich die Pupillen weiter als normal und bekommen eine höhere Strahlendosis ab. Wer seine Sonnenbrille beim Nichtfachmann kauft, sollte die UV-Schutzversprechungen mit Vorsicht genießen. Es haben sich Herstellerangaben zum UV-Schutz als nicht zutreffend erwiesen. Lassen Sie Ihre Brille mit Hilfe anerkannter Meßtechnik auf ihren UV-Schutzwert hin überprüfen. - zum Inhaltsverzeichnis -  Vertrauen ist gut - Kontrolle ist besser: Das weiß der Volksmund schon lange. Deshalb überlassen die 470 IGA OPTIC Fachgeschäfte, was den UV-Schutz angeht, nichts dem Zufall. Erzählen kann man Ihnen viel. Doch bei IGA OPTIC wird Ihnen der tatsächliche UV-Schutz auch zertifiziert. IGA OPTIC bedient sich dabei eines sogenannten Spektralphotometers, das in Verbindung mit einer von IGA OPTIC mitentwickelten Meßsoftware in der augenoptischen Branche Maßstäbe setzt. Nur eine solche Messung kann Ihnen als Verbraucher wissenschaftlich fundiert sagen, was Ihre Brille beim UV-Schutz taugt. Verlangen sie beim Brillenkauf - und das gilt nicht nur für die Sonnenbrille - eine ausführliche und kompetente Beratung. Denn schließlich haben Sie nur ein Paar Augen. - zum Inhaltsverzeichnis -

Aktive und modebewußte Menschen wissen
schon lange, daß die Brille kein Zehnkämpfer mehr ist. Zur Unterstützung des
modischen Outfits reicht eine Brille nicht mehr aus. Dies trifft angesichts
der abnehmenden Ozonschicht mittlerweile auch für den Bereich des UV-Schutzes
zu. Wer glaubt, es gibt eine Sonnenbrille für alle Fälle, der täuscht. Nicht
umsonst empfehlen Fachleute, bei der Auswahl einer Sonnenbrille, die gründliche
Beratung im Augenoptik- Fachgeschäft. Es hängt - wie auch beim Schutz der
Haut - alles davon ab, wo die Sonnenbrille zum Einsatz kommt. Wer ins Hochgebirge
oder ans Meer fährt, der sollte eine Sonnenbrille mit der höchsten UV-Schutzstufe
3 bei sich haben. Wer dagegen im Sauerland Urlaub machen möchte, für den reicht
bereits UV-Schutzstufe 2. Bei der Auswahl der richtigen Gläser geht es um
die individuellen Anforderungen. Nur der Augenoptiker kann Ihnen hier Rede
und Antwort stehen.
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